Für die rund 650 Zuschauer gab es an diesem Doppelspieltag gleich mehrere Überraschungen: Nicht nur warteten Krapfen und Playoff-Shirts auf die Fans, auch auf dem Spielfeld gab es ein neues Gesicht. Maria Perner spielt ab sofort für die Sportbund-Damen und konnte im Spiel gegen Post SV Nürberg auch schon einige Akzente setzen. “Für mich war es etwas Besonderes nach den letzten Monaten wieder mein erstes Spiel zu spielen und dann auch noch für Rosenheim, meinen Heimatverein”, sagte Maria Perner kurz nach dem Spiel.
Zuvor spielte sie beim TSV Wasserburg, verließ das Team dort jedoch während der Saison. “Ich habe Dinge erlebt, die mir sehr viel abverlangt haben und mit den Spaß am Sport genommen haben”, sagt sie. Umso mehr freue sie sich darauf, beim Sportbund zu spielen und in einer Mannschaft, “in der sie sich wohlfühlt”. “Das hilft mir enorm, wieder in meinen alten Rythmus zu kommen und mich gut auf die Nationalmannschaft vorzubereiten”, sagt sie. Und auch den Sportbund-Damen scheint Maria Perner Glück zu bringen. Sie gewannen das erste Spiel der Zwischenrunde gegen Post SV Nürnberg mit 65:54. Die Rosenheimerinnen verwandelten insgesamt zehn Dreipunktwürfe und konnten die Führung zwischenzeitlich auf 15 Punkte ausbauen.
Auch wenn die Gastgeberinnen den deutlich besseren Start ins Spiel erwischt hatten, die Nürnbergerinnen ließen sich nicht abschütteln und verkürzten den Vorsprung immer mehr. Sie nutzen die Fehler der Sportbund-Damen aus. Bis zum Ende bleib es spannend, Ende des dritten Viertels stand es 51:47. Im letzten Viertel waren es jedoch die Rosenheimerinnen, die die Oberhand behielten. Angeführt von Sophie Perner (22 Punkte) und Liisi Sokman (15 Punkte) feierten sie einen Heimsieg vor 650 Zuschauern.
Für Rosenheim spielten: Sokman (15 Punkte), Kirchner, Macht, Weymar, Szenes (2), Hebecker (5), Perner, S. (22), Heise (13), Langer, März (2), Perner, M. (4) und Brodersen (2).
